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„Die Normale“

das gesellschafts- und wirtschaftspolitische Dokumentarfilm-Fest

zum download von normale.at 2003-2009, deutsch (PDF, 300kb)
download about normale.at 2003-2009, english (PDF, 244kb)


Dialog braucht Information.
Kommerzielle Medien sind in hohem Maße von Werbeeinschaltungen abhängig und aus diesem Grund oft nicht zu einer ausgewogenen Berichterstattung fähig.

Die Informationsvermittlung liegt in Händen weniger profit-orientierter Medienkonzerne, die sich mitunter im Besitz von Waffenproduzenten [1] befinden.
Auf dass uns 'profit over people'-Reformen völlig normal erscheinen sollen, bedienen sich neoliberale think tanks, wie in Deutschland die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) [2] der Medien.

Uns erreicht daher zumeist ungenügende, unzusammenhängende oder medial verfälschte Information.

Bewußtseinsbildung über wirtschafts- und gesellschaftspolitische Zusammenhänge ist Voraussetzung für unsere Beteiligung an gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen. Denn oft fehlt uns das Verständnis für globale Zusammenhänge und grenzübergreifend stattfindende Prozesse.

Information ist aktive Holschuld.
Das „Normale“-Filmfest ermöglicht sowohl nachhaltige Reflexion der durch die Dokumentarfilme vermittelten Einblicke in gesellschaftliche Ordnungen und in ihnen wirkende Zusammenhänge, Kräfte und Interessen, als auch die Entwicklung möglicher, solidarischer, auch von unterschiedlichen Perspektiven argumentierter, verantwortungsbewusster Handlungsalternativen.

Dank der „camcorder revolution“ halten Filmschaffende und Medien-AktivistInnen weltweit „die Kamera drauf“: auf die Realität – das „Normale“.

Die 'Normale'-Filmvorführungen bieten Hintergrundinformationen, Analysen, weisen auf Zusammenhänge hin, stellen Fragen und laden zur moderierten Diskussion ein:

Die Schulvorstellungen der 'Normale' fördern Globales Lernen: Kommentierte Filmvorführungen werden mit inhaltlicher und medienpädagogischer Nachbereitung vereint.

Zu den Filmvorführungen für Studierende und Erwachsene sind wir im Gespräch mit ExpertInnen aus dem entwicklungs- und wirtschaftspolitischen Bildungsbereich.

Dadurch initiierte Diskurse ermöglichen eine differenziertere Haltung gegenüber der kommerziellen Berichterstattung, eine höhere Aufmerksamkeit gegenüber dem eigenen Konsumverhalten und eine bewußtere Auseinandersetzung mit der eigenen Verantwortung im Hinblick auf gesellschaftspolitische Notwendigkeiten und schärfen das Verständnis für regionale Problematiken im globalen Kontext.

Die „Normale“ folgt dem Leitsatz „verstehen um zu handeln“ und trägt dazu bei, dass eine informierte Gesellschaft demokratische Alternativen entwickeln kann.

Für die Planung und Durchführung der 'Normalen' Dokumentarfilmreihen zeichnet der Verein normale.at, gesellschafts- und wirtschaftspolitische Filmvorführungen (ZVR 670699419) mit Sitz in Wien, verantwortlich.

Zum Hintergrund von Barbara Waschmann, Initiatorin und Koordinatorin der „Normale“ – Obfrau von normale.at: www.waschmann.net
Weiters im Vorstand von normale.at vertreten sind:
Renate Schreiber (medienpädagogische Beratung), Matthis Podgorski (medienpolitische Beratung) und Christian Apl (zivilgesellschaftliche Beratung).

[1] www.observatoire-medias.info/article.php3?id_article=202〈=de
[2] www.boeckler.de/pdf/fof_insm_studie_09_2004.pdf (PDF, 668kb)